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Wiederbesiedlung eines eutrophen Flachsees (Großer Müggelsee, Berlin) durch submerse Makrophyten und ihr Einfluß auf die litoral-pelagische Kopplung

Fachliche Zuordnung Hydrogeologie, Hydrologie, Limnologie, Siedlungswasserwirtschaft, Wasserchemie, Integrierte Wasserressourcen-Bewirtschaftung
Förderung Förderung von 1999 bis 2003
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5163168
 
Die Ursachen für das Auftreten alternativer stabiler Gleichgewichtszustände in Flachseen sowie die Bedingungen für die Induzierung des Übergangs sind trotz zahlreicher Untersuchungen ungeklärt. Im Großen Müggelsee (Berlin) zeichnet sich derzeit nach Verringerung der Nährstofflast eine Wiederbesiedlung mit submersen Makrophyten ab. Damit bieten sich hier günstige Bedingungen, den Übergang vom Phytoplankton-dominierten in den Makrophyten-dominierten Zustand zu analysieren. Neben der Dokumentation des Verlaufs soll geklärt werden, durch welche Faktoren die Etablierung der submersen Makrophyten behindert bzw. gefördert wird sowie welchen Einfluß die Bestände auf die Wechselwirkungen zwischen Litoral und Pelagial haben. In Laborversuchen soll die Relevanz allelopathischer Wechselwirkungen zwischen submersen Makrophyten und Phytoplankton geklärt werden. Ziel ist es, das Bedingungsgefüge für eine Förderung der Makrophyten zu charakterisieren und damit Grundlagen für Restaurierungsmaßnahmen zu schaffen, die den Klarwasserzustand in Flachseen wiederherstellen.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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