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Neue Sekundärstrukturen cyclischer Peptoide - Design und Synthese
Antragsteller
Professor Dr. Stefan Bräse
Fachliche Zuordnung
Organische Molekülchemie - Synthese, Charakterisierung
Förderung
Förderung von 2014 bis 2018
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 260963601
Die Verbindungsklasse der Peptoide ist schon seit über 30 Jahren bekannt und wird seither stetig weiterentwickelt. Aufgrund ihrer schnellen und einfachen Synthese stellen sie beliebte Mimetika dar, die vielseitig eingesetzt werden können. Durch den Zusammenhang von Wirkung und Struktur orientiert sich die grundlegende Forschung an der Entwicklung einzelner Strukturmotive und der Nachahmung bekannter Peptidstrukturen. In diesem Projekt sollen auf der Grundlage von erfolgreichen publizierten Vorarbeiten neuartige Tertiärstrukturen aus Peptoidgerüsten entwickelt werden, die später für die Komplexierung von Metallen Verwendung finden sollen. In diesem Zusammenhang werden zusätzlich Ligandensysteme weiterentwickelt, die spezifisch Metalle binden und gleichzeitig über einfache Reaktionen erfolgreich in das neuentwickelte Peptoidgerüst eingebaut werden können.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen