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Visualisierung der Ubiquitinprozession in Zellen (B10*)
Fachliche Zuordnung
Biologische und Biomimetische Chemie
Förderung
Förderung von 2020 bis 2023
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 189682160
Studien zur Ubiquitylierung werden meist mittels genetischer und biochemischer Methoden durchgeführt, während sich Imaging-basierende Ansätze zur Untersuchung der Ubiquitylierung in lebenden Zellen noch in einer frühen Entwicklungsphase befinden. Das übergeordnete Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung von Methoden, die eine Untersuchung verschiedener Aspekte der Ubiquitylierung in lebenden Zellen ermöglicht. Zum einen wird die Aktivität des Ubiquitin-aktivierenden Enzyms UBA1 mit räumlicher und zeitlicher Auflösung in Zellen untersucht. Hierzu müssen dezidierte Nukleotidsonden synthetisiert werden, UBA1 muss gentechnisch verändert werden und ein existierendes FLIM-Mikroskop zur Beobachtung von FRET-Veränderungen in Zellen muss weiter optimiert werden. Zum anderen werden Ubiquitinketten-spezifsiche Proteine entwickelt und diese zur Identifizierung entsprechend modifizierter Proteine eingesetzt. Die Dynamik der Ubiquitylierung dieser Proteine wird schließlich in Zellen in Echtzeit mit dem weiterentwickelten FLIM-Mikroskop untersucht.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Antragstellende Institution
Universität Konstanz
Teilprojektleiter
Professor Dr. Andreas Marx; Professor Dr. Martin Scheffner; Professor Dr. Andreas Zumbusch